DS'ingDing II

 

Das DS'ingDing II ist ein speziell für das dynamische Segelfliegen von Stefan Weidner und Bodo Landeck entworfenes Brett. Form und Auslegung sind dem aus den USA bekannten JW nachempfunden. Das Profil HS130 ist speziell von Siggi für diesen Einsatzzweck entworfen worden. Die Spannweite von 1,5 m macht das Brett ruhiger, aber noch beweglich genug für DS. Rumpf, Leitwerk und Flächen aus EPP verzeihen auch mal die recht heftigen Einschläge beim DS'ing. Das DS'ingDing II bietet auch vor der Kante sehr gute Leistungen. Für Thermikflüge in der Ebene gibt es sicher besseres Material, da die Flächenbelastung eines festen DS'ingDing II dafür zu hoch liegt.

Technische Daten

Art des Modelles Brett
Spannweite ca. 150 cm
Gewicht ab 850g
Schwerpunkt ca. 45-48 mm von der Flächenvorderkante
Profil HS 130
Schränkung 0 Grad

Einsatzzweck (Empfehlung)

Art Eignung
Hangflug bei leichten Windstärken es geht
Hangflug bei mittleren Windstärken gut
Hangflug bei starken Windstärken sehr gut
Combat eher nicht
dynamisches Segelfliegen (Üben) sehr gut
dynamisches Segelfliegen (high speed) ideal
Thermikflug in der Ebene eher nicht
Rumheizen in der Ebene gut
Draufrumspringen zum Beeindrucken der nicht EPP- Kenner bitte nicht

Lieferumfang

Das Modell wird in der Regel ohne Holmausschnitte geliefert wird. Verschiedene Varianten für den Holm sind möglich.Auf Wunsch kann ein kreisförmiger durchgehender Ausschnitt erstellt werden, durch den ein 10mm Kohlestab geschoben werden kann. Dieser Holm ist für normalen Betrieb absolut ausreichend. Für extreme Geschwindigkeiten empfiehlt sich allerdings ein Kastenholm gemäß der Bauanleitung (s.u.).

benötigtes Zubehör

Fertigkeiten für den Bau

Das DS'ingDing I erfordert schon fortgeschrittene Bastelfähigkeiten. Die Festigkeit des Tragflügels muß mit Holmen erzielt werden. Die Ruder müssen fest und verwindungssteif bearbeitet werden. Die Verrundung der Rumpfkeule muß mit Powerfeile oder ähnlichem erstellt werden.

Der Bau funktioniert analog zum DSD I. Bitte dort nachlesen! Bauanleitung DSD I

Der Holmaufbau kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Ideal ist wohl ein trapezförmiges Auftrennen der Flächenkerne, doppelter Kohleschlauch (mit Harz) drum und anschließend in den Negativschalen unter Vakuum wieder alles verkleben. Bewährt hat sich Carbon- Schlauch (z.B. SC3200) 1x auf volle Holmlänge und 1x ca. 600mm an der Wurzel.

Beim Aufbau der Ruder können verschiedene Techniken angewendet werden. Ideal ist eine Kastenkonstruktion aus Kohlegewebe/-Schlauch für die Torsionsfestigkeit.

Unser Tip für den extrem harten Einsatz:

Anmerkungen

Schwerpunkt einstellen

Der Schwerpunkt des DSD II muß, wie für fast alle Bretter gültig, exakt ermittelt und eingestellt werden. Liegt der Schwerpunkt zu weit hinten, wird das Modell extrem empfindlich auf Höhenruder und läßt sich um die Querachse kaum kontrollieren. Liegt der Schwerpunkt zu weit vorne, muß mit zuviel Höhe kompensiert werden und die Leistung sinkt start. Sitzt der Schwerpunkt korrekt, macht das Fliegen aber unglaublich Spaß!

Für die Voll- GFK Fraktion

Natürlich ist das DSD II kein Voll- GfK F3B oder sonstwas Flugzeug. Aber wer will schon in der Lee- Welle seine EUR 1000,- Kisten im Boden versenken? Das DSD II verzeiht viele heftige Einschläge und zieht ganz anders durch als ein ZACK oder sonstwas Pfeilartiges. Vielleicht demonstrieren das auch die Viedos. Unsere Erfahrungen sind da ganz eindeutig.

Trotzdem liebäugeln wir natürlich auch mit so einem Ding in GFK. Mal sehen, was der Winter noch bringt.

Download von Videos: ACHTUNG! Große Dateien!

DSD II im Kiesloch ca. 1,7 MB, AVI
Dieses Video entstand bei mäßigem Wind in unserer Nähe. Vor der Kante trug es so eben. Echte Höchstgeschwindigkeiten ware leider nicht zu erzielen.
DSD II Einschlag ohne Folgen ca. 0,8MB, WMV
Dieses Video entstand an einem anderen Spot hinter einer Baumreihe mit einem Hang vor den Bäumen. Gestartet wurde mit Flitsche (ca. 20 mm Gummi) und gelandet ..., haha! Es konnte weitergeflogen werden, was wohl mit jedem "normalen" Flugzeug erst nach größeren Reparaturen möglich gewesen wäre! Und dann, etwas später:
Super Flug! ca. 0,4 MB, WMV
Ohne Worte! (Hat sich voll gelohnt der Flug!)
Fest muß er schon sein ca. 1,5 MB, WMV
An diesem Nachmittag hatten wir wirklich Spaß! Nicht jeder Flug dauerte so lange, aber es war wenigstens mal Wind! Die Richtung hätte besser sein können, aber es ging ja.
Geballte Einschläge ca. 1,4 MB, WMV
Nachmittagsimpressionen. Die müssen bekloppt sein!?
Flitschen macht Spaß ca. 1,6 MB, WMV
So kann man nur starten, wenn der Flieger fest ist.
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